Online lässt Marketing neu definieren

Banner sind OUT, Social Media ist IN ….aber wie, wird’s richtig gemacht?

Niemand wird abstreiten, dass neue Plattformen wie Facebook und Twitter die Möglichkeiten für Firmen, via Internet mit potentiellen Kunden zu kommunizieren massiv erweitert haben. Diese Möglichkeiten sind aber nicht einfacher geworden. Im Gegenteil. Mehr


Trotz Krise mehr Investitionen in Online-Werbung

Veröffentlicht am 27.10.09.
Die 26 zum Fachforum der  deutschen Online-Mediaagenturen (FOMA) zusammengeschlossenen Agenturen veröffentlichten ihren “Trendmonitor“, der über den aktuellen Stand der Onlinewerbung informiert. Die Kernergebnisse: Trotz Krise wird mehr in Onlinewerbung investiert, der FMCG- und Gesundheitsbereich sind in diesem Jahr die wachstumsstärksten Branchen, Videowerbung wird zur bedeutendsten Werbeform im Netz und Mobilewerbung ein zentrales Thema für die Zukunft. Mehr


Twitter neue Kampfarena von Microsoft und Google

Beide Suchmaschinen indizieren künftig Echtzeit-Information

Mircrosoft und Google rittern um Twitter (Collage: pressetext)
San Francisco (pte/22.10.2009/11:45) - Twitter wird zum neuen Kampfschauplatz von Google und Microsoft. Sowohl die Google-Suche als auch Microsofts Suchmaschine Bing werden künftig Echtzeit-Informationen von Twitter indizieren. Das gaben beide Unternehmen gestern, Mittwoch, nahezu zeitgleich bekannt. In Kürze sollen also auch die Statusmeldungen der Twitternutzer unmittelbar in die Suchergebnisse einfließen. Damit zeigt sich ein weiteres Mal der zunehmende Stellenwert des sogenannten “Echtzeit-Webs”.

Microsoft legt vor - Google zieht nach

Im Rahmen des “Web 2.0 Summit” in San Francisco bestätigte Microsoft gestern die zuvor kursierten Gerüchte, Bing werde künftig auch Twitter durchsuchen. Damit hätte sich die Microsoft-Suche einen wichtigen Vorteil im Wettstreit mit Google gesichert. Doch schnell wurde bekannt, dass der Deal nicht exklusiv ist. Google ließ sich zudem nicht lange bitten und verkündete wenig später ebenfalls, dass Twitter-Updates auch in der Google-Suche zu finden sein werden.

Auf Bing war die Suche nach Echtzeit-Meldungen von Twitter gar schon vergangene Nacht unter http://www.bing.com/twitter verfügbar. Darüber hinaus gab Microsoft eine weitere Vereinbarung bekannt, wonach Bing demnächst auch Statusmeldungen von Facebook integrieren wird. Details dazu wurden zunächst jedoch nicht genannt.

Qualität der Suche wird verbessert

“Die Vereinbarungen von Twitter mit Microsoft und Google zeigen deutlich, dass niemand mehr am Echtzeitweb vorbeikommen kann”, so Klaus Eck, Inhaber von EckKommunikation http://www.eck-kommunikation.de, im Gespräch mit pressetext. Die Einbindung der Twittermeldungen ist für beide gleichermaßen wichtig, meint der Web-2.0-Kenner. “Einen leichten Vorteil hat derzeit vielleicht Bing, da auch ein Deal mit Facebook erzielt wurde.”

Wesentlich sei, dass dadurch die Qualität der Sucheergebnisse verbessert werde. “Ausschlaggebend sind vor allem jene Updates mit Links, die häufig weiterverbreitet werden. Diese können nun auch in den Suchmaschinen besser bewertet werden, was qualifiziertere Ergebnisse für die User bedeutet”, sagt Eck.

Potenzielle Geldquelle für Twitter

Durch neuen Deals mit Google und Microsoft könnte sich nun auch eine neue Einnahmequelle für den Microbloggingdienst auftun. Twitter wollte über die Vereinbarungen jedoch keine Aussagen treffen, wie die New York Times berichtet. Von Twitter-Chef Evan Williams war jedoch zu vernehmen, das “Einnahmen nicht im Fokus der Deals” stünden.

Laut Microsoft ist nicht geplant, dass Bing Werbung in die Twittersuche integriert wird. Für Google ist dies “zu einem späteren Zeitpunkt denkbar”. Twitter betonte, die Vereinbarungen seien nicht auf die beiden Konzerne beschränkt - ähnliche Deals mit anderen Unternehmen nicht ausgeschlossen.


E-Reader mit Android auf dem Vormarsch

Spring Design und enTourage kündigen multifunktionale Dual-Screen-Geräte an

E-Reader mit mehreren Screens
liegen voll im Trend
New York/Fremont, Kalifornien (pte/20.10.2009/12:13) - Mit Spring Design und enTourage haben zwei weitere US-Unternehmen rund um den Jahreswechsel Dual-Screen-E-Reader angekündigt. Das Besondere dabei: Die multifunktionalen Geräte “Alex” und “eDGe” sollen auf der Grundlage von Googles Smartphone-Betriebssystem Android laufen. Die Termine für die Markteinführung legen die Vermutung nahe, dass die beiden E-Reader bereits mit Android 2.0 - von Google unter dem Codename Eclair entwickelt - betrieben werden könnten.

“Meiner Ansicht warten Hersteller wie auch Entwickler auf die nächste Version des Mobile-Betriebssystems von Google. In der ersten Jahreshälfte 2010 ist mit zahlreichen neuen Geräten auf Basis von Eclair zu rechnen”, sagt auch Gartner-Analystin Carolina Milanesi gegenüber pressetext. Ähnlich wie bei Netbooks werde der reibungslose Mehraufgabenbetrieb ein entscheidender Faktor für den Erfolg größerer Internetgeräte sein.

E-Reader mit Smartphone-Funktionen

Spring Design wird Alex eigenen Angaben zufolge noch Ende 2009 auf den Markt bringen. Anwendern wird ein EPD-Monochromdisplay mit sechs Zoll Bilddiagonale sowie ein 3,5 Zoll großes LCD-Farbdisplay für die Suche nach Sekundärinformationen im Web zur Verfügung stehen. Auf der Grundlage von Android soll die “Duet Navigation Technology” für eine reibungslose Integration der beiden Displays sorgen.

Auch enTourage entwickelt mit dem eDGe-E-Reader ein Android-Gerät mit zwei Displays. Allerdings weist eDGe ein 9,7 Zoll großes Monochrom-Display mit einer Auflösung von 1.200 mal 825 Pixel sowie ein 10,1 Zoll Farbdisplay mit Touchfunktion und einer Auflösung von 1.024 mal 600 Pixel auf. Seine Ausstattung soll eine ganze Bandbreite klassischer Netbook-Funktionen auf den E-Reader bringen. Beide Geräte sind mit WLAN und 3G-Anschlusstechnologie ausgestattet und unterstützen die gängigsten E-Book-Formate.

Android 2.0 steht vor der Tür

Google hatte erst kürzlich die Version 1.6 seiner Smartphone-Plattform vorgestellt, möchte Android 2.0 aber zahlreichen Medienberichten zufolge noch in diesem Jahr auf den Markt bringen. Dabei soll es sich um ein großes Upgrade handeln. Unter anderem würde die vollständige Integration verschiedener Webdienste, eine zentrale Inbox sowie ein verbesserter Webbrowser das Betriebssystem zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für Windows Mobile und webOS machen. Indes nimmt der Medienrummel rund um Android aufgrund vieler Produktankündigungen wieder Fahrt auf (pressetext berichtete: https://www.pressetext.com/news/091009003/).

“Eine möglichst komfortable Bedienung und damit intuitiv und leicht bedienbare Benutzeroberflächen werden über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Android hat großes Potenzial. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die Produktdifferenzierung vonstatten gehen wird, wenn Hersteller verstärkt auf die Plattform setzen”, meint Milanesi. Bei einer großen Bandbreite verschiedener Benutzeroberflächen etwa würden die Portierungskosten für Entwickler stark steigen.


30 “Hyperriesen” dominieren Internet-Traffic

Google verursacht schon sechs Prozent vom Internet-Trafffic
Chelmsford (pte/14.10.2009/13:50) - Das moderne Internet wird von einigen wenigen “Hyperriesen” dominiert. Nur 30 Unternehmen sind für 30 Prozent des gesamten Traffics verantwortlich, wobei sechs Prozent allein auf Spitzenreiter Google entfallen. Zu diesem Ergebnis kommt der “Internet Observatory Report” von Arbor Networks http://www.arbornetworks.com, der University of Michigan http://www.umich.edu und dem Merit Network http://www.merit.edu. Auch fließt der Datenverkehr immer direkter und somit weniger über klassische Tier-1-Netzwerke, also internationale Transit-Betreiber. Die Analyse von 256 Exabytes (das sind eine Mrd. Gigabytes) an Daten über zwei Jahre zeigt auch, dass P2P-Traffic (Peer-to-Peer) an Bedeutung verloren hat, was auch mit den Vorteilen von Video-Streaming im Web zusammenhängt.

Was die Nutzung des Internets betrifft, zeigt sich in der Studie, dass die Hochblüte von P2P zu Ende scheint. Waren Anwendungen wie insbesondere Filesharing noch vor zwei Jahren für 40 Prozent des weltweiten Traffic-Volumens verantwortlich, sind es heute nur mehr 18 Prozent. Das Web dagegen ist mittlerweile für mehr als die Hälfte des Verkehrs verantwortlich. Das liegt offenbar nicht zuletzt an Web-Videos, die für Nutzer letztendlich auch eine bequemere Alternative darstellen. “P2P bedeutet Kopfschmerzen”, zitiert das Magazin Wired Craig Labovitz, Chefwissenschaftler bei Arbor Networks. Denn bei P2P-Downloads muss vor dem Ansehen abgewartet werden, bis dieser abgeschlossen ist. Bei Web-Angeboten wie YouTube oder Hulu kann der User dagegen einfach ein Video starten.

Auch die Angebotsseite hat sich deutlich verändert. Während sich der Internet-Verkehr noch vor fünf Jahren proportional auf zehntausende Unternehmens-Webseiten aufgeteilt hat, dominieren heute einige wenige Hosting-, Cloud- und Content-Anbieter das Internet. Mit sechs Prozent des Traffics steht Google an der Spitze der eingangs erwähnten 30 Hyperriesen, zu denen neben bekannten Namen wie Facebook, YouTube oder Microsoft auch Content-Delivery-Netzwerke (CDNs) wie Limelight http://www.limelightnetworks.com zählen. Insgesamt sind etwa 150 Netzwerke für die Hälfte des Datenverkehrs verantwortlich - dabei waren es noch 2007 laut Labovitz noch mehrere Tausend.

“Zu sagen, dass sich das Internet in den letzten fünf Jahren dramatisch verändert hat, wäre klischeehaft - das Internet durchläuft immer dramatische Veränderungen. Aber in den letzten fünf Jahren haben wir einen ähnlich dramatischen Wandel im grundlegenden Internet-Business beobachtet”, sagt Labovitz. Denn heute wird die Mehrheit des Traffic-Volumens direkt zwischen Contentanbietern, Rechenzentren, CDNs und Consumer-Netzwerken ausgetauscht, so das Ergebnis der Analyse. Damit haben große Tier-1-Betreiber wie AT&T, NTT oder TeliaSonera, einst Rückgrat des internationalen Datenverkehrs, als solches an Bedeutung verloren haben. Als Konsequenz setzen sie großteils auf breitere Geschäftsmodelle und bieten beispielsweise selbst Cloud Services und Content Hosting an.

Die Grundlage für die Analyse bilden über zwei Jahre gesammelte Traffic-Statistiken aus 110 Netzwerken. Beim Monitoring wurden zeitweise über zwölf Terabit pro Sekunde erfasst. Das Ergebnis dürfte Arbor Networks zufolge die größte Studie des globalen Internetverkehrs seit dem Start des kommerziellen Internets Mitte der 1990er sein. (Ende)


Leben ohne Web für Jugendliche fast unvorstellbar

Deutschland belegt Spitzenplatz bei Internetnutzung in Europa
Für Jugendliche ist das Web fixer Bestandteil des Alltags London (pte/09.10.2009/13:15) - Das Internet ist aus dem Lebensalltag der Jugend nicht mehr wegzudenken. Wie die European Interactive Advertising Association (EIAA) http://eiaa.net im aktuellen Bericht “Mediascope Europe Spotlight III” feststellt, können sich mittlerweile 89 Prozent der 16- bis 24-jährigen Europäer kein Leben mehr ohne Web vorstellen. In Deutschland erreicht der entsprechende Wert sogar die Höchstmarke von 97 Prozent. Dass neue Medien und Kommunikationstechnologien heute bei der jüngeren Generation höher im Kurs stehen als jemals zuvor, bestätigen die Zuwächse bei den Nutzungsraten. So gaben in den insgesamt zehn untersuchten europäischen Ländern 90 Prozent der Befragten (33,2 Mio. Menschen) an, jede Woche regelmäßig ins Netz einzusteigen. Das entspricht einem Wachstum von 27 Prozent gegenüber dem Vergleichswert aus 2004. Auch hier belegt die deutsche Jugend mit 95 Prozent einen Spitzenplatz unter den Ländern Europas.

“Für jüngere Menschen ist es heute längst selbstverständlich, im Internet nach Informationen zu suchen, elektronisch zu kommunizieren und Entertainment-Angebote zu nutzen. Anwendungen wie Instant Messaging oder Internettelefonie haben aber eines gemeinsam: Sie setzen eine schnelle Breitband-Flatrate voraus”, stellt Bernd Rudolph von der Initiative gegen digitale Spaltung http://www.geteilt.de im Gespräch mit pressetext fest. Wer nicht über einen dementsprechenden Zugang zum Web verfüge, lande sehr schnell im kommunikativen Abseits. “Gerade in ländlichen Gebieten, in denen ohnehin eine schlechte Infrastruktur besteht, sind junge Menschen ohne Internet schlicht von der Außenwelt abgeschnitten”, betont Rudolph. Die Zahl der betroffenen deutschen Haushalte könne nur geschätzt werden. “Man nimmt an, dass zwischen 400 und 2.500 Kommunen im gesamten Bundesgebiet von diesem Problem betroffen sind”, so Rudolph.

Dass in manchen ländlichen Regionen Deutschlands noch immer gravierende Breitbandlücken bestehen, kann die Jugend hierzulande aber offensichtlich nicht davon abhalten, immer mehr der eigenen Zeit im Netz zu verbringen. Laut EIAA-Bericht ist der durchschnittliche Deutsche im Alter zwischen 16 und 24 Jahren inzwischen 15,9 Stunden pro Woche online, ein Zuwachs von 62 Prozent gegenüber 2004. Europaweit gesehen hat das Web somit sogar die TV-Nutzung (11,4 Stunden pro Woche) überholt. Die beliebtesten Web-Aktivitäten der “Digital Youth” Europas sind Entertainment- und E-Mail-Dienste (84 Prozent), die Kommunikation in sozialen Netzwerken (67 Prozent), Instant-Messaging (61 Prozent) und Betrachten von Video-Clips (52 Prozent). Nach den besuchten Webseiten gerechnet führen Musik- (63 Prozent) vor Film- (61 Prozent) und Nachrichtenportalen (57 Prozent) die Beliebtheitsskala an.
Quelle: Pressetext 9.10.2009


Twitter- & Facebook-Einträge in real time

www.collecta.com:
Dies ist ein cooles Tool, um in real time die neuen Tweets, Facebook-Einträge, News oder Blogs zu ausgesuchten Keywords in einer Übersicht zu erhalten. Das bzw. die Keywords können vom User selbst gewählt werden. Es können auch mehrere Abfragen gleichzeitig laufen. So können bei internationalen Unternehmen die neuesten Nachrichten aus aller Welt in real time abgerufen und angesehen werden.

www.trendsmap.com:
(eher eine Spielerei) Auf einer Weltkarte werden in real time alle Twiter Trends aufgelistet.


Google steigert um 7 Prozent seinen Umsatz im Q3 2009

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Google den Umsatz um 7 Prozent auf 5,94 Mrd. $ stiegern.

Dabei betrug der Umsatz der eigenen Seiten 3,96 Mrd. $ (67% des Gesamtumsatzes), welches ein Plus von 8% bedeutet. Der Umsatz auf Partnerseiten konnte ebenfalls gesteigert werden. Zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 7% oder eine Steigerung auf 1,8 Mrd. $.
53% des Umsatzes wurde dabei ausserhalb der USA erwirtschaftet (letztes Jahr 51%)

Interessant ist auch die Entwicklung der Klicks und der Klickpreis.
Gegenüber dem Vorjahr (3. Quartal 2008) konnten die bezahlten Klicks um 14% gesteigert werden, gegenüber dem 2. Quartal 2009 war dies eine Steigerung um 4%.
Dahingegen sank der Klickpreis um 6% gegenüber demVorjahr und stieg hingegen um 5% im Vergleich zum 2. Quartal 2009.

http://docs.google.com/present/view?id=djnx46b_113gknm2bcn


Yahoo mit grossem Gewinn

Die Restrukturierungs-Maßnahmen beim Portalbetreiber Yahoo zahlen sich offenbar aus. Das Unternehmen vermeldete für das letzte Geschäftsquartal einen mehr als dreifach so hohen Gewinn.


YouTube streamt am Sonntag ein U2-Konzert live

Youtube wird diesen Sonntag  (25.10.09) das Konzert der irischen Rockband U2 live streamen.

Dies ist die bisher grösste Live-Übertragung eines Konzertes über das Internet.


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