SMS Werbung von schlechten “Marketingfritzen”

Die Kampagne von Johnson & Johnson zeigt den Unsinn der mit SMS Werbung gemacht werden kann. Das Unternehmen plant, Patienten im Wartezimmer ihres Augenarztes mit einem Plakat dazu zu bringen, eine SMS mit dem Text „MYEYE“ zu versenden.

15 Minuten später soll der Patient – der in der Zwischenzeit im Behandlungszimmer sitzen sollte – eine SMS erhalten, die ihn daran erinnert, den Arzt nach Produkten von Johnson & Johnson zu fragen. Laut AdAge wollte das Unternehmen diese Aktion allerdings nicht kommentieren!


Mehr Kondome verkauft dank Mobile Marketing

Manchmal kommt eben nicht nur Luft raus.. bei den Mobile-Marketing-Projekten ;).

Im August diese Jahres wurden u.a. in TV-Spots und Radio-Werbung für SaferSex vom indischen Aids-Verband  in Zusammenarbeit mit activist BBC Group & The Bill & Melinda Gates Foundation gemacht. Ziel war es auf humorvolle Art den Download des Klingeltones “Condom-Condom” bekannt zu machen und gleichzeitig die Krankheit HIV näher und breiter zu Thematisieren. Bei gut 2.5 Mio. HIV-Kranken sicher sehr sinnvoll. Und bei 270 Mio. Handynutzern sicher ein interessanter Ansatz.

Nun sind einige Zahlen verfügbar. Innerhalb eines halben Jahres ist der Kondomverkauf auf 85 Mio. Stück gewachsen. Die Indische Aids-Verband plant den Verkauf von Kondomen von derzeit 1.7 Mia. auf 3 Mia. Stück/Jahr zu steigern. Eine neue Kampagne folgt.

Verständlich: Wann macht wer was?

Diese Frage hat die New York Times nicht sich, sondern tausenden Bewohnern der USA gestellt. Die Antworten , aufbereitet in wunderschönen und verständlichen Grafiken, geben einen intimen Einblick in das Schaffen und auch Nichtstun. Mit etwas Fantasie lassen sich sicherlich durchaus  Ableitungen für die Schweiz treffen. Ein. Blicke.


Einfach: Sonderzeichen einfügen.

Die praktische Website hilft allen, die sich anstelle der vielen Tastenkombinationen für Sonderzeichen lieber nur eine URL merken wollen. Ein einfacher Klick auf eines der Symbole kopiert dieses in die Zwischenablage, von wo aus es überall eingefügt werden kann. Einfach. Einfügen.


Sicher: Gestohlenes Laptop wieder finden.

Dank “Prey”, einer kostenlosen Open-Source-Software, besteht die Chance, ein gestohlenes Laptop wiederzufinden. Nach Installation und Aktivierung werden alle verfügbaren Daten über die derzeitige Verwendung an eine vorher installierte E-Mail-Adresse gesendet. Sofern eine integrierte Webcam vorhanden ist, kann sogar ein Foto des Diebes verschickt werden. “Prey” funktioniert natürlich nicht, wenn die Festplatte neu formatiert wird. Läuft auf allen gängigen Betriebssystemen. Sicher. Finden.


Erstmals Push-Mail für jedes Handy

Calista startet vollautomatischen E-Mailempfang für jedermann
Wien (pts/24.11.2009/14:05) - Calista bietet mit “MOBILE MAIL” erstmals eine wirklich einfache Möglichkeit, E-Mails automatisch auf jedem gängigen Handy zu empfangen. Ein Komfort, welcher bisher nur Besitzern teurer Smartphones vorbehalten war. Der neue Mailservice ist sehr einfach zu installieren, so einfach benutzbar wie SMS - und in der Beta-Phase sogar kostenlos.
In nur 2 Schritten ist jedes Handy und jede bereits bestehende E-Mailadresse fit für Push-Mail. Einfach die “MOBILE MAIL” Applikation kostenlos auf herunterladen, einmalig E-Mailadresse und Passwort eingeben und schon landen neue Nachrichten mit der Push-Mail Funktion automatisch auf dem Handy. Auf diese Weise können bequem bis zu 10 E-Mailadressen abgefragt werden. Mit dem bewusst schlank gehaltenem Funktionsumfang ist “MOBILE MAIL” der ideale Begleiter für Privatanwender.


V-Zug: Mit Microsite “Lifestyle by Zug” Marke erlebbar machen

“From look to smell and taste”

Im Okober lancierte V-Zug die neue Microsite. Zumal ihre Produkte sehr technisch sind, versucht das Unternehmen mit dem Transportmittel Kochkultur und Stil potentielle Käufer zu generieren. Die interaktive Microsite auf dem Below-the-line Bereich soll die traditionnelle Werbung in TV und Print ergänzen.  Schweizer Spitzenköche sollen die Marke Zug mit Kochrezepten, Geschichten und Themen rund ums Geniessen emotionalisieren. Das Projekt ist langfristig angelegt. Ziel ist es, die User immer wieder auf die Microsite zu bringen.

www.vzug.ch/lifestyle


Facebook übernimmt Führung auf dem deutschen Markt

Facebook ist mit zusammen 250 Millionen Mitgliedern das führende soziale Netzwerk in allen großen westlichen Ländern. Einzige nennenswerte Ausnahme war bisher Deutschland. Doch auch dieser weiße Fleck in der Facebook-Landkarte scheint jetzt zu verschwinden.

Nach Messungen des Marktforschungsunternehmens Nielsen ist die Reichweite (Unique Audience) des Weltmarktführers in Deutschland zwischen März und Juli um mehr als 50 Prozent auf 6,2 Millionen Menschen gestiegen. Damit hat Facebook nicht nur alle drei VZ-Netzwerke (StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ) sowie MySpace hinter sich gelassen, sondern auch den bisherigen Spitzenreiter Wer-kennt-wen im Juli erstmals knapp überholt. Nur wenn die Werte  aller drei VZ-Netzwerke ohne Doppelzählungen aggregiert werden, liegen die Holtzbrinck-Netzwerke mit zusammen 8,7 Millionen Besuchern noch vorn. Auffallend ist: Während Facebook schnell wächst, scheint die Reichweite der meisten anderen großen Netzwerke nach dem rasanten Wachstum der vergangenen Jahre jetzt zu stagnieren, hat Nielsen errechnet. Eine Ausnahme bildet nur MeinVZ. Der jüngste Ableger der VZ-Gruppe wächst inzwischen jedoch langsamer und erreicht auch deutlich weniger Menschen als Facebook. Weiter lesen …


Google optimiert nicht zu Ihren Gunsten – stimmt also wirklich :-(

Hier hat Robin Heintze einen Beitrag zum Thema von gestern gemacht, der unterstricht, was Mike uns gezeigt hat:

Er schreibt. «Google hat zwar das Motto „Don’t be evil“, das heißt aber auch nicht, dass sie ausschließlich gut sind. Bedenken Sie das, wenn Sie in Ihren Kampagnen-Einstellungen die Option „Leistungsabhängige Anzeigenschaltung: Anzeigen mit höherer Leistung werden häufiger geschaltet“ aktivieren (Sie finden diese unter Kampagneneinstellungen > Erweiterte Einstellungen). Zwar liefert Google hier tatsächlich die erfolgreichste Anzeige bevorzugt aus, jedoch nach den eigenen Kriterien. Und die haben, das sollte keine Überraschung sein, die CTR als Grundlage. Somit wird die Anzeige am häufigsten angezeigt, die auch am besten geklickt wird. Für Sie hat das die positive Folge, dass Sie mehr Klicks erhalten. Für Sie hat es aber auch den entscheidenden Nachteil, dass nicht die Anzeige, die die beste Performance, also Conversion-Rate, bzw. die niedrigsten Kosten pro Conversion bevorzugt ausgeliefert wird. Denn schließlich ist die Grundlage Ihres Werbeerfolgs i. d. R. nicht die CTR, sondern die Conversion Rate.

Damit ist auch die Idee gestorben, dass Sie einfach ganz viele Anzeigen in eine Anzeigengruppe packen und Google für Sie die beste raussucht.

Meine Empfehlung: Falls Sie auf die Conversion-Rate und nicht auf die CTR optimieren möchten, aktivieren Sie hier die leistungsunabhängige Anzeigenauslieferung. Dann schaltet Google die Anzeigen weitestgehend in gleichem Verhältnis.


Bei Xing sprechen die andern über dich. Empfehlungsmarketing wie früher.

Referenzen gewinnen an Bedeutung. Nun auch bei XING. Das Netzwerk hat vor wenigen Monaten dem persönlichen Profil eine neue Funktion zugefügbei der man bis zu drei Dateien hochladen kann. Die Funktion ist lobenswert, denn Referenzen spielen bei der Bewertung von Unternehmen und Personen eine zunehmende wichtige Rolle.

Man verlässt sich immer weniger auf die Aussagen des Anbieters selbst, sondern auf die seiner Kunden oder seines ehemaligen Arbeitgebers. XING will mit der neuen Funktion diesem Trend Rechnung tragen. Hintergrund: Amerikanische Wettbewerber erlauben bereits, dem Profil persönliche Empfehlungen anderer Netzwerk-Mitglieder zuzufügen.

Noch wird die neue XING-Funktion nur spärlich genutzt. Und selten im Sinne des Erfinders. „Referenzen“ sind eigentlich ein klarer Begriff. Und doch finden sich in der neuen Referenz-Rubrik Unternehmensbroschüren, Flyer und allerlei klassisches Marketingmaterial ohne Referenzbezug. Das ist kontraproduktiv, denn wo Referenzen drauf steht, sollten auch Referenzen drinnen sein. Das erwartet der Leser. Wer die neue Rubrik also ernst nehmen will, sollte wirkliche Referenzen dort ablegen.


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