Ein Barometer der Sorglosigkeit - Artikel SonntagsZeitung 10.10.2010

Facebook wächst rasant - viele Schweizer haben keine Ahnung von den damit verbundenen Gefahren

Von David Bauer

Als hätte es noch eines Beweises bedurft, dass Facebook das soziokulturelle Phänomen dieser Zeit ist: Nun gibt es die grösste Netzwerkplattform der Welt auch als Hollywood-Film. Seit Donnerstag läuft er in Schweizer Kinos. Basierend auf einem Buch, dessen teilweise fiktionalen Charakter selbst der Autor eingesteht, hat David Fincher die Anfangszeit des 2003 ins Leben gerufenen Netzwerks verfilmt.

«The Social Network» hört da auf, wo es langsam spannend wird. Da, wo der Gründungsmythos ausklingt und Relevanz beginnt. Das Team um Mark Zuckerberg feiert zum Ende des Films den Meilenstein von einer Million angemeldeter Mitglieder. Das war Ende 2004. Heute hat Facebook alleine in der Schweiz mehr als doppelt so viele Mitglieder.

Weltweit hat Facebook inzwischen die Grenze von einer halben Milliarde Mitgliedern überschritten - und wächst rapide weiter. Pro Tag kommt eine geschätzte halbe Million neue Mitglieder dazu, das sind mehr Menschen, als täglich auf die Welt kommen. Altersmässig dringt das ehemalige Studentennetzwerk in die Mitte der Gesellschaft vor. Das Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 38 Jahren, und gerade in älteren Bevölkerungsschichten wächst Facebook rasant. Bei dieser Gruppe gibt es aber in der Schweiz noch viel Luft nach oben. Hier sind nur 160 000 Männer und Frauen über 50 angemeldet.

Ein Rekrut brüstet sich, den Oberst zu verprügeln

Weil bei Facebook mehr reale Menschen im Netz versammelt sind als irgendwo sonst, ist es kaum mehr wegzudenken aus dem Alltag, nicht nur als Onlinedienst, sondern als Element des gesellschaftlichen Lebens. Während Facebook im Netz als zweitwichtigste Verweisquelle nach Google wesentlich mitbestimmt, welche Inhalte Aufmerksamkeit erhalten, ist es für viele Menschen zentrales Mittel, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren und Erlebnisse in Wort und Bild zu teilen.

Diese Dimension kann der Film mit dem Fokus auf die Anfangszeit nicht erfassen; er verpasst es, Facebook als Herausforderung für die Privatsphäre von Millionen Nutzern zu thematisieren.

Das Bewusstsein für den Schutz der Privatsphäre hat mit dem rasanten Wachstum von Facebook nicht Schritt gehalten. Seitdem Facebook letzten Dezember alle persönlichen Statusmeldungen und Fotos standardmässig öffentlich zugänglich macht, das heisst für alle Welt sichtbar und via Suchmaschinen auffindbar, ist es umso wichtiger geworden, dass die Nutzer ihre Privatsphäre aktiv schützen.

Dass das auch viele der über zwei Millionen Schweizerinnen und Schweizer auf Facebook noch nicht verstanden haben, lässt sich auf der Kurznachrichten-Website Youropenbook.org mitverfolgen. Zur Sensibilisierung gedacht, ist sie quasi ein Echtzeitbarometer der Sorglosigkeit von Facebook-Nutzern. Mit Suchbegriffen können Statusmeldungen aufgerufen werden, die von den Privatsphäre-Einstellungen nicht geschützt wurden, inklusive Name und Profilbild dessen, der sie verfasst hat. Ein Klick auf den Namen bringt einen auf das Facebook-Profil, wo man private Fotos zu sehen und mitunter intimste Details zu lesen bekommt.

Openbook verrät uns etwa, dass Remo aus Glarus am letzten Freitag so besoffen war, wie lange nicht mehr und um Mitternacht nach Hause musste. Michael aus Winterthur wünscht sich vom lieben Gott, dass er für ihn die Stelle kündigt. Und Rekrut Roman brüstet sich damit, dass er diese Woche seinen Oberst verprügeln werde.

Private Peinlichkeiten, krude Weltansichten, karriereschädigende Geständnisse - man findet sie zuhauf. Als hätte es noch einen Beleg dafür gebraucht, dass Millionen Facebook nutzen, ohne zu verstehen, was das soziale Online-Netzwerk eigentlich bedeutet.

www.youropenbook.org

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So schützen Sie sich auf Facebook


Das richtige Profil und die richtigen Einstellungen

Es ist in Facebooks Interesse, möglichst viele Daten an Dritte weiterzugeben, da das Netzwerk so für Partner und Werbekunden attraktiver ist und bei Suchmaschinen präsenter. Als Nutzer sollte man Facebook dabei klare Grenzen setzen:

- Passen Sie die Privatsphäre-Einstellungen Ihren Bedürfnissen an (via Konto Privatsphäre-Einstellungen). Mit dem vorgegebenen Standard sind sämtliche Statusmeldungen, die Sie schreiben, und alle Fotos, die Sie hochladen, für die ganze Welt sichtbar. Überprüfen Sie die Einstellungen regelmässig.

- Achten Sie insbesondere darauf, die Einstellungen für «Anwendungen und Websites» anzupassen. Dort definieren Sie, ob man Ihr Profil via Suchmaschine finden kann, und welche Informationen über Sie Ihre Facebook-Freunde an Drittanbieter weitergeben können, wenn sie Applikationen wie Spiele aktivieren.

- Mit der Funktion «Places» können Ihre Freunde veröffentlichen, wo Sie sich gerade befinden (wenn Sie beispielsweise zusammen in einer Bar sitzen). Passen Sie die Privatsphäre-Einstellung an, wenn Sie das nicht wollen.

- Seien Sie selektiv bei der Auswahl Ihrer Facebook-Freunde und unterteilen Sie Ihre Kontakte in Listen (via Konto ? Freunde bearbeiten). So können Sie einzelne Informationen aus Ihrem Profil (oder ein Fotoalbum mit privaten Bildern) vor einem Teil Ihrer Kontakte, beispielsweise Arbeitskollegen, verbergen. Demnächst wird Facebook zudem eine Funktion «Gruppen» einführen, mit der Sie Ihre Kontakte weiter untergliedern können.

- Füllen Sie Ihr Profil nicht wahllos mit Informationen, sondern nur mit solchen, von denen Sie sich einen konkreten Nutzen versprechen.

- Aktivieren Sie keine Applikationen oder Spiele, die Sie nicht unbedingt brauchen. Bei jedem Quiz, das sie spielen, geben Sie eine ganze Reihe persönlicher Daten an den Anbieter weiter.

- Stellen Sie nur Dinge auf Facebook, bei denen Sie damit leben können, wenn sie öffentlich werden. Es kann immer sein, dass Facebook seine Bedingungen ändert oder dass Ihnen ein Fehler unterläuft. Ausserdem ist Facebook ein Netzwerk von Menschen - und Menschen erzählen Dinge weiter, Privatsphäre-Einstellungen hin oder her.

Quelle: David Bauer: «Kurzbefehl - Der Kompass für das digitale Leben», Echtzeitverlag, 200 S., 33 Fr.

Publiziert am 10.10.2010


cms system zum zweiten

liebe leute

ich möchte euch das cms system von joomla! näher bringen. joomla! ist bei den meisten hostingfirmen per webdownload im angebot und wird direkt auf dem webserver installiert. joomla! erscheint bal in der version 1.6. ich selber arbeite seit ca. 4 jahren mit dem system und ich habe noch immer grosse freude daran. auch die kunden finden es toll, weil es einfach in der bedienung ist. einfach und verständlich ist. für joomla! stehen mindestens 3000 erweiterungen und module zur verfügung. teils gratis teils für einen bescheidenen betrag erhältlich. hatte vor kurzem ein hotelzimmerbuchungssystem erworben. das tool kann alles. ein- und auschecken, zig zimmer verwalten, kundenverwaltung, rechnungsversand per mail, bezahlen via paypal usw. und das für knapp 250 franken :-)

ich finde das cms einfach toll. so viele menschen arbeiten daran und entwickeln es immer weiter. viele grosse firmen arbeiten neu mit joomla! in diesem jahr ist danone, nestle und mercedes dazu gekommen. und wie ich gerade gesehen habe, wird jommla! bei google für das intranet eingesetzt.

schaut es euch mal an. Link zur Organisation, zur Schweiz, zum Verband


kostenlose schrifttypen

hallo zusammen
wer mal ein logo oder einen banner kreieren will und grad keinen passenden schrifttyp zur hand hat, kann sich auf der seite von dafont das passende raussuchen. denn hier gibt es zig gratis schriften (fonts) für pc und mac.

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bis später :-)


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Und welcher Facebook-Typ sind Sie?

Heute im Tages Anzeiger: Lustiger Beitrag zu Facebook-Typen.  Teils ziemlich treffend… Wobei ich es einfacher finde, meine Freunde einzuordnen als mich selbst…

Hier gehts zum Artikel auf Tagi Online.


Schriften testen für Website

Schriften vergleichen und testen - auf einen Blick

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Ein Großteil der Websurfer liest nur die erste Seite eines Suchresultats - wie man die Website auf diese erste Seite bringt, verrät der Insider Stefan Fischerländer in diesem Video-Training! Wenn man im Web  erfolgreich sein will, dann muss man den Kampf um die Aufmerksamkeit gewinnen!  Nur wer versteht wie Suchmaschinen arbeiten, kann Inhalt und Struktur optimieren. Oft verhindern schon kleine Mängel Top-Platzierungen! Hinter langfristigen Erfolgen steckt aber neben der richtigen Strategie auch jede Menge Arbeit. Der Trainer zeigt, welche Tools entscheidende Informationen liefern und wie man Website suchmaschinenfreundlich gestaltet und für die richtigen Schlüsselbegriffe optimieren. Der Trainer gewährt auch Einblicke in höchst umstrittene Tricks im Bereich SEO (Search Engine Optimization), die zwar kurzfristige Erfolge versprechen, sich aber als Eigentor erweisen können.

Link - Buch.ch


Contao Open Source Content Management System (vormals TYPOlight)

Contao ist ein Open Source Content Management System (CMS) für alle, die Wert auf eine professionelle Internetpräsenz legen und diese einfach pflegen möchten. Die moderne Architektur des Systems bietet einen hohen Sicherheitsstandard, erlaubt die Entwicklung suchmaschinenfreundli­cher und barrierefreier Webseiten und ist flexibel und kostengünstig erweiterbar. Eine umfangreiche Rechteverwaltung, der Live Update Service, das moderne CSS-Framework und viele von Haus aus integrierte Module (News, Kalender, Formulare etc.) haben Contao in kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Systeme am Markt für Open Source CMS gemacht.

unteranderem:

Integriertes
Newsletter-Modul

Integriertes
News/Blog-Modul

Link website Contao

Buchtipp - Contao das umfassende Praxisbuch


Tutorial: Farben im Webdesign

In diesem Tutorial wird speziell auf die Themen Farben und richtige Farbwahl eingegangen, was interessant ist sowohl für diejenigen, die sich ihre Webseiten erstellen lassen, als auch besonders für diejenigen, die sich mit dem Thema Homepageerstellung befassen oder befassen müssen.
Es wurde versucht, nur soviel Theorie wie nötig, dafür soviel Praxisbezogenheit wie möglich einzusetzen, sodass man recht schnell zu brauchbaren Ergebnissen gelangt.

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